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Roland Kaiser ist die starke Stimme für ein gefühlvolles Deutschland

Erfolgskünstler des deutschen Schlagers nimmt Paul-Lincke-Ring entgegen

Pressemitteilung vom 17.06.2022

Hahnenklee-Bockswiese. Zwei Jahre musste Roland Kaiser auf die feierliche Übergabe warten, nun hat er den Paul-Lincke-Ring in Hahnenklee entgegengenommen. Die Stadt Goslar verlieh dem Sänger in Würdigung seines musikalischen Schaffens zur Wahrung des Andenkens an Paul Lincke und zur Förderung der deutschen Unterhaltungsmusik den Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2020.

„Es ist für mich eine große Ehre, als Preisträger des Paul-Lincke-Rings ausgewählt worden zu sein“, sagte Roland Kaiser. „Als Sänger und Texter ist diese Auszeichnung für mich etwas ganz Besonderes. Ich bin ein großer Bewunderer von Paul Lincke selbst – der – ebenso wie ich – aus Berlin stammte und als Schöpfer der Berliner Operette sicherlich einen Großteil dazu beigetragen hat, den Weg für die heutigen, unterschiedlichsten Stilrichtungen deutscher Unterhaltungsmusik zu ebnen.“ Sich in die Riege der hochkarätigen Preisträgerinnen und Preisträger des Paul-Lincke-Rings einreihen zu dürfen, mache ihn stolz und dankbar.

Die Paul-Lincke-Ring-Jury habe mit Roland Kaiser tatsächlich einen hochkarätigen würdigen Preisträger gefunden, sagte Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner. „Auch wenn es im Vorfeld zu wiederholten Verschiebungen pandemiebedingt kam, freuen wir uns jetzt umso mehr, dass wir nun endlich den Preis überreichen können. Die Vorfreude hat sich in den letzten beiden Jahren immer mehr gesteigert und erreicht nun passend zu unserem Stadtjubiläum buchstäblich ihren Höhepunkt: Was lange währt, wird endlich gut!“ Mit seinen 70 Jahren sei Roland Kaiser gerade zu jugendlich unterwegs im Vergleich zum 1.100. Jubiläum der Stadt Goslar. „Der Stadt, in der nicht nur Kaiser ihr Herz verlieren, sondern morgen Abend bei hoffentlichem Kaiserwetter das Kaiserpfalz-Konzert mit Roland Kaiser über die Bühne gehen wird!“

Die Laudatio hielt der ehemalige NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Reese. Roland Kaiser, 1952 als Roland Keiler geboren und in Berlin aufgewachsen, singe vom Verlassenwerden, von Hoffnung und Verzweiflung, von Leidenschaft, Verführung, Frivolität und Treulosigkeit, vom wirklichen Leben in seiner verstörenden Widersprüchlichkeit. Mit seiner besonderen authentischen Glaubwürdigkeit erreiche er nicht nur sein traditionelles Publikum, sondern auch Jüngere und Gebildetere. Dabei richte sich seine Musik gegen die Ängste, die uns heute beherrschen, wie Infektionen, Kriege oder die Zerstörung der Umwelt. Und er fördere die Lebensfreude, die es laut Dr. Jürgen Meier-Reese erst lohnend macht, sich für die Schwächeren und für unsere gemeinsame Zukunft zu engagieren. „Damit vermittelt Roland Kaiser die wichtigste musikalische Qualität, die unser Land heute braucht: Er ist die starke Stimme für ein gefühlvolles und verantwortungsbewusstes Deutschland.“

Nachdem Urte Schwerdtner Roland Kaiser den Paul-Lincke-Ring überreicht hatte, der seit Jahren vom Goldschmied Peter Pfitzner gefertigt wird, trug sich der Preisträger in das Goldene Buch der Stadt Goslar ein. Im Anschluss an die Verleihung enthüllte er auf dem Paul-Lincke-Platz seine in den Boden eingelassene CD-Autogrammplatte und nahm sich Zeit für einige Fotos und Autogramme.


Paul-Lincke-Ring-Verleihung im Kurhaus und Kurgarten

Festakt wird für Interessierte live in den Kurgarten übertragen

Pressemitteilung vom 10. Juni 2022

Hahnenklee-Bockswiese. Roland Kaiser wird den Paul-Lincke-Ring der Stadt Goslar für das Jahr 2020 am kommenden Donnerstag, 16. Juni, in Hahnenklee-Bockswiese entgegennehmen. Wer keinen Platz mehr im Kurhaus ergattern konnte, hat die Möglichkeit, die Verleihung live auf der Videoleinwand im Kurgarten zu verfolgen. Einen Livestream über das Internet wird es beim Festakt mit Roland Kaiser nicht geben.


Plätze für die Paul-Lincke-Ring-Verleihung im Kurhaus

Anmeldungen für Interessierte ab sofort möglich – Plätze sind begrenzt

Pressemitteilung vom 30. Mai 2022

Hahnenklee-Bockswiese. Roland Kaiser wird den Paul-Lincke-Ring der Stadt Goslar für das Jahr 2020 am Donnerstag, 16. Juni, in Hahnenklee-Bockswiese entgegennehmen. Bürgerinnen und Bürger, die um 15 Uhr an der Preisverleihung im Kurhaus teilnehmen möchten, haben noch bis Dienstag, 31. Mai, die Gelegenheit, einen Platz zu ergattern. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an event@goslar.de möglich. Die Plätze werden nach dem Windhundprinzip vergeben. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis dafür, dass die Kapazitäten schnell ausgeschöpft sein können. Wer schnell genug war und einen Platz bekommen hat, erhält eine Bestätigung. 

 

Pressemitteilung vom 31.07.2019

Roland Kaiser ist der Erfolgskünstler des deutschen Schlagers. Seit mittlerweile 45 Jahren wird er auf deutschen Bühnen gefeiert. Die Stadt Goslar würdigt sein musikalisches Schaffen mit dem Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2020 und rückt in diesem Jahr von der Tradition ab, den Preisträger beim Neujahrsempfang des Ortsrates Hahnenklee-Bockswiese im Januar zu verkünden. Roland Kaiser wird im Zusammenhang mit der Paul-Lincke-Ring-Verleihung am 28. Juni am Vortag (27. Juni) nämlich ein großes Konzert auf der Kaiserpfalzwiese geben. Der Kartenvorverkauf startet am morgigen Mittwoch auf eventim.de.

„Wir hatten schon viele namhafte Künstlerinnen und Künstler hier in Goslar und Hahnenklee, aber Roland Kaiser ist ein echtes Pfund“, erklärt Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bei der Bekanntgabe. Es gebe wohl niemanden, der das Schlager-Urgestein nicht kenne. „Ich freue mich schon jetzt auf eine volle Kaiserpfalzwiese.“ Ebenso freut sich der Preisträger. „Es ist für mich eine große Ehre, Preisträger des Paul-Lincke-Rings 2020 sein zu dürfen“, sagt Roland Kaiser. Als Sänger und Texter sei diese Auszeichnung für ihn etwas ganz Besonderes. „Ich bin ein großer Bewunderer von Paul Lincke selbst, der – ebenso wie ich – aus Berlin stammte und als Schöpfer der Berliner Operette sicherlich einen Großteil dazu beigetragen hat, den Weg für die heutigen, unterschiedlichsten Stilrichtungen deutscher Unterhaltungsmusik zu ebnen. Mich in die Riege der hochkarätigen Preisträgerinnen und Preisträger des Paul-Lincke-Rings einreihen zu dürfen, macht mich stolz und dankbar.“

 

Roland Kaiser wurde 1952 als Roland Keiler geboren und wuchs in Berlin auf. 1974 veröffentlichte er seine erste Single „Was ist wohl aus ihr geworden?“ – allerdings ohne große Resonanz. Doch das sollte sich in den kommenden Jahren ändern. 1976 feierte Roland Kaiser seinen ersten Verkaufserfolg mit dem Lied „Frei, das heißt allein“. Im Jahr darauf veröffentlichte er mit „Sieben Fässer Wein“ seinen ersten Top10-Titel. Es folgten unzählige Schlagerhits wie „Santa Maria“, „Lieb mich ein letztes Mal“, „Dich zu lieben“, „Joana“ und „Manchmal möchte ich schon mit dir“.

 

„Mit diesen Schlagern hat Roland Kaiser in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern Musikgeschichte geschrieben“, schreibt die Paul-Lincke-Ring-Jury in ihrer Begründung. Der Erfolg setze sich in den nächsten Jahren und auch nach einer gesundheitlich bedingten Zwangspause fort. Sein Duett mit Maite Kelly „Warum hast du nicht nein gesagt?“ 2014 feierte Rekorde: 100 Millionen-YouTube-Aufrufe und mehr als 200.000 verkaufte Singles in Deutschland. 2019 erschien Roland Kaisers aktuelles Album „Alles oder Dich“, das direkt auf Platz 2 der Charts einstieg.

 

„Roland Kaiser gestaltet auch seine neuen Lieder auf seine eigene, vertraute Weise“, stellt die Jury fest. Sein charakteristischer Klang sei damit längst mehr als der traditionelle Schlager. „Mit seinen wahrhaftigen Liedern von den Träumen und von der Liebe erreicht er die Herzen der Menschen.“ Außerdem würdigt die Jury die stets ausverkauften Liveauftritte. So seien seine jährlichen „Kaisermania“-Konzerte in Dresden legendär. „Überall singen die Menschen seine Lieder. Überall hören sie seine Botschaften für die Liebe und gegen den Hass, gerade auch in Dresden. Sie hören eine markante Stimme des gefühlvollen, anständigen Deutschlands.“

 

Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang. Etliche Preise wurden Roland Kaiser für sein musikalisches Schaffen, aber vor allem auch für sein soziales und politisches Engagement verliehen. Selbst als Vollwaise aufgewachsen engagiert er sich in vielen Einrichtungen für Kinder. Außerdem setzte er nach einer Lungentransplantation 2010 einen weiteren Schwerpunkt beim Thema Organspende. 2016 erhielt der Sänger sogar das Bundesverdienstkreuz.

 

Nun kommt „endlich“, so die Jury, ein weiterer bedeutender Musikpreis hinzu: Der Goslarer Paul-Lincke-Ring, benannt nach dem Komponisten („Berliner Luft“), der als Schöpfer der Berliner Operette gilt. Seit 1955 wird der Ring mittlerweile jährlich zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in Berlin geborene und lebende Lincke hat 1946 auf dem Friedhof in Hahnenklee seine letzte Ruhestätte gefunden. Der Paul-Lincke-Ring geht an Künstler, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören u.a. Udo Jürgens (1981), Peter Maffay (1995), Udo Lindenberg (2003), Max Raabe (2005), „Die Fantastischen Vier“ (2009), Silbermond (2013), Wolfgang Niedecken (2017) und Ina Müller (2018). In diesem Jahr erhielt Bosse den Ring. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus elf Mitgliedern.

Der Paul-Lincke-Ring

Der Paul Lincke Ring, benannt nach dem Komponisten Paul Lincke, ist ein Musikpreis der Stadt Goslar, der seit 1955 (inzwischen jährlich) verliehen wird. Mit dem Paul-Lincke-Ring werden Komponisten, Texter und Interpreten ausgezeichnet, die sich für die deutsche Unterhaltungsmusik engagieren und dieses Engagement durch ihr Repertoire entsprechend vertreten.

Der in Berlin geborene und lebende Lincke verbrachte die letzten Monate seines Lebensabends in Hahnenklee. Auf dem dortigen Friedhof fand er 1946 seine letzte Ruhestätte. Seitdem wird das Andenken an den Komponisten, der als Schöpfer der Berliner Operette gilt, durch diese Auszeichnung wach gehalten.

Zu den bisherigen Preisträger/innen gehören u.a. auch Udo Jürgens (1981), Peter Maffay (1995), Udo Lindenberg (2003), Max Raabe (2005), Peter Plate (2007), „Die Fantastischen Vier“ (2009), Annette Humpe (2011), Silbermond (2013), Clueso (2015), Helge Schneider (2016),Wolfgang Niedecken (2017), Ina Müller (2018)Bosse (2019)Roland Kaiser (2020) und Max Mutzke (2021).

Zu allen Preisträger*innen

 

Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury mit elf Mitgliedern.

Die Jury